Kinder Projekte, progetti per bambini del Coordinamento
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Italienische Bibliothek

Hinweis
Die Bibliothek hat vor√ľbergehend geschlossen. Wir sind auf der Suche nach neuen R√§umen. Sobald wir sie gefunden haben, werden wir die √Ėffnung bekannt geben.

2014 – ER√ĖFFNUNG DER ITALIENISCHEN BIBLIOTHEK

Am 4. Februar hat der Verein Coordinamento Donne Italiane als Tr√§ger die italienische Bibliothek in Frankfurt er√∂ffnet. Sie befindet sich in der D√ľsseldorferstr.15, ganz in der N√§he der Buchmesse und des Hauptbahnhofs.

Luigi Brillante, Mitglied des Stadtparlaments und Gr√ľnder des Treffpunkts f√ľr Italiener an der gleichen Adresse, begr√ľ√üte zur Er√∂ffnung zahlreiche G√§ste. Liana Novelli Glaab, Vorsitzende des Coordinamento, erl√§uterte danach das Konzept der Initiative: Tragende Idee ist es, B√ľcher dort anzubieten, wo viele Italiener sich treffen. Damit sollen Hemmschwellen abgebaut werden, die potentielle Nutzer bisher vom Besuch einer Bibliothek abgehalten haben Es ist geplant, Nachmittagsveranstaltungen f√ľr Vorschul- und Schulkinder anzubieten. Den Eltern sollen Buchempfehlungen gegeben werden, die sich am Alter und den Interessen der Kinder orientieren. Geplant sind au√üerdem Lesungen, zum Beispiel von italienischen Autoren, die in Deutschland leben, und sonstige Veranstaltungen zur Verbreitung der italienischen Sprache und Kultur.

Der italienische Generalkonsul in Frankfurt, Cristiano Cottafavi, betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Buches als Tr√§ger von Wissen und Bildung im Vergleich zu technischen Medien, die prim√§r zur Unterhaltungszwecken genutzt werden. Massimiliano Angelucci, der wesentlich bei der Organisation der Bibliothek, der Katalogisierung der Buchbest√§nde und der Einrichtung einer Webseite mitgewirkt hat, erl√§uterte die Systematik des Katalogs und die Modalit√§ten der Ausleihe. Den k√ľnstlerischen Rahmen des Abends gestaltete die Schauspielerin Andreina Coatto mit einer Lesung aus dem “Diario Minimo” von Umberto Eco, die mit gro√üem Beifall aufgenommen wurde.

N√§here Informationen √ľber √Ėffnungszeiten und Ausleihe finden sich unter www.ib-frankfurt.webs.com.

2012 – PROJEKT ITALIENISCHE BIBLIOTHEK

In den bisher von der Casa di Cultura genutzten R√§umen in Frankfurt am Main befinden sich etwa 1000 italienische B√ľcher, die man uns √ľberlassen will und die als Grundstein einer Bibliothek f√ľr die hier lebenden Italiener genutzt werden k√∂nnten.

Wir möchten eine solche Bibliothek einrichten.

Dadurch könnten wir:

  • den jetzigen B√ľcherbestand mit privaten Spenden erheblich erweitern (nach den bisher eingegangenen Zusagen etwa verdoppeln),
  • w√∂chentliche Lesungen f√ľr Kinder im Vorschul- und Schulalter veranstalten,
  • und eine turnusm√§√üige Anwesenheit von Mitarbeiterinnen organisieren, um die B√ľcher auch ausleihen zu k√∂nnen.

Angeregt von der italienischen Stiftung “Nati per leggere” (“Zum Lesen geboren”) entstand die Idee, das Lesen in den italienischen Familien zu f√∂rdern.

In unseren Projekt “Elternbildung” haben wir immer wieder festgestellt, dass den meisten hier geborenen italienischen Kindern zu wenig oder gar nicht vorgelesen wird. Mit regelm√§√üigem Vorlesen und entsprechenden Einf√ľhrungen f√ľr die Eltern beabsichtigen wir die Freude am Lesen bei den Kindern zu erwecken: Auf diese Weise m√∂chten wir versuchen, einen wichtigen Grundstein zur zuk√ľnftigen Bildung zu legen.

Da wir wissen, dass die zweisprachige Erziehung nur mit erheblichen Aufwand und konsequenten Strategien seitens der Eltern und der Umgebung zu verwirklichen ist, m√∂chten wir unsere diesbez√ľgliche Erfahrung den Eltern vermitteln und sie bei der Umsetzung unterst√ľtzen.
Dabei w√ľrden wir die bei den Eltern vorhandenen Sprachkenntnisse und die mit dem Angebot des Ausbaus der Muttersprache verbundene zus√§tzliche F√∂rderung der Kinder ausweiten.

Kinder, die eine nicht deutsche Muttersprache zu Hause hören und sprechen, hätten einen Plus an Input, das sich später bezahlt macht.